Ev.- Luth. Kirchengemeinde Heiligengeist in Kiel

Patenschaften und Partnerschaften

Fremdes Afrika – vertrautes Afrika
Unsere Partnerschaft mit Shokony, Tanzania

Seit 1998 haben wir eine Partnerschaft mit der ev.-lutherischen Kirchengemeinde Shokony in Tanzania, am Fuße des Kilimandscharo. Shokony ist auf keiner Landkarte zu finden, weil es ein kleines armes Dorf ist. Aber wenn Sie sich die Mühe machen und auf einer Karte nach Moshi, der Hauptstadt der Verwaltungsregion Kilimandscharo suchen, dann sind Sie ganz nah dran.

Da vielen unsere Partnerschaft nicht (mehr) vertraut ist, stelle ich Ihnen heute vor allem die drei Hauptprojekte vor, die wir zur Zeit in unserer Partnergemeinde unterstützen.

1. Dispensary (Krankenstation)

Die Dispensary ist eine Krankenstation, zu der die Menschen aus der Umgebung mit kleineren und größeren Krankheiten und Verletzungen kommen können. In ihr arbeiten ein Arzt (in Kisuaheli „daktari“), eine Krankenschwester und eine Laborassistentin. Die Ausstattung ist, gemessen an deutschen Standards, vor allem was die Ausstattung des Labors angeht, eher dürftig. Aber Medikamente sind dank unserer Unterstützung, wenn vielleicht nicht in ausreichendem Maße, aber doch als Grundversorgung vorhanden.

2. Waisenprogramm

In unserer Kirchengemeinde leben wie überall in Tanzania viele Aidswaisen. Sie werden meist von noch lebenden Verwandten oder Nachbarinnen und Nachbarn mitversorgt, sind aber häufig recht- und schutzlos. Deshalb gibt es das Aidswaisenprogramm. Dazu gehört, Wohnraum für einige der Waisen zu schaffen, die nirgends anders schlafen können, deren Behausungen nur aus einfachen Lehmhütten bestehen oder denen Grund und Boden von Verwandten genommen wurden. Medizinische Versorgung in Tanzania ist meist teuer.

Selbstverständlich steht die Dispensary den Waisen kostenfrei zur Verfügung. Sie werden ärztlich behandelt und bekommen die Medikamente, die nötig sind. Zudem versuchen wir über das Programm vielen Kindern und Jugendlichen eine Schulbildung und/oder eine Ausbildung zu finanzieren. Während die Schule in den ersten sechs Schuljahren kostenfrei ist, erhebt jede weiterführende Schule und jede Ausbildungsstätte Schulgeld. Dort setzen wir an, um möglichst viele Waisen, die die Kirchengemeinde Shokony unterstützt, auf weiterführende Schulen schicken zu können bzw. ihnen eine Ausbildung in einer unserer Lehrwerkstätten zu ermöglichen. Bild Waisenhütte

3. Vocational Training Center (Berufsausbildungs-Zentrum)

Seit Februar 2015 besteht das sogenannte Vocational Training Center, das wir im Oktober in einer feierlichen Zeremonie mit Bischof Shoo eingeweiht haben. Hier gibt es verschiedene Klassen zum Erlernen eines Berufs unter einem Dach.

Es gibt eine Näh-, eine Elektrik- und eine Maurerklasse. Des Weiteren angedacht sind eine Installateur- und eine Computerklasse. Sämtlicher Unterricht soll in Englisch stattfinden, alle Tests müssen in Englisch geschrieben werden.

Die Berufsausbildung gibt es auf zwei Ebenen. Ein Teil der Schülerinnen und Schüler lernt drei Jahre und schließt diese Ausbildung mit einem qualifizierten Zertifikat ab. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die die Ausbildung z.B. aufgrund von Lernbehinderungen oder zu wenig Sprachkenntnissen nicht komplett absolvieren können, bekommen Teilzertifikate, mit denen sie sich hoffentlich auf dem Arbeitsmarkt trotzdem ein Einkommen schaffen können.

Alle drei Projekte sind für Shokony sehr wichtig, und wir vom Tansania-Komitee würden uns freuen, wenn sie unsere Arbeit mit unterstützen würden. Das muss nicht in Form von Geld sein, auch wenn wir dringend auf Spenden angewiesen sind, wir freuen uns auch sehr über neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die Freude daran haben, mit uns gemeinsam die Arbeit zu gestalten.

Die Bilder zeigen den Medikamenten-Schrank und die sorgfältig geführten Krankenakten der Dispensary, zwei Wohnhäuser für Waisenkinder und die Nähstube in den Lehrwerkstätten; die Nähmaschinen haben Fußpedalantrieb, weil die Stromversorgung sehr oft ausfällt.

Sigrun König, Pastorin

Neues aus Tansania

Reisebilder aus Tansania // 2015

Mit einem Reisesegen durch Pr. i.R. J. Sontag im Gottesdienst am 20. September 2015 verabschiedet, machte sich eine kleine Reisegruppe aus unserer Gemeinde, Frau Naeve, Frau Halbe, Frau Sontag und Pastorin König, auf den Weg, unserer Partnergemeinde in Shokony einen gut zweiwöchigen Besuch abzustatten.

Erste Eindrücke sehen Sie hier. Pastorin König schreibt dazu: „Diese Zeilen verfasse ich noch in Shokony, Tanzania. Hinter uns liegen Tage vollgepackt mit vielen Erlebnissen und Gesprächen. Es herrscht erschreckende Armut und das Leid insbesondere der Aids-Waisen begegnet uns überall. Aber ebenso lassen uns die Menschen ihre Lebensfreude und ihre Dankbarkeit, dass wir gekommen sind, spüren. Die Bilder können nur einen ersten Eindruck vermitteln. Bald werden wir Ihnen und Euch "unsere" Projekte in Shokony genauer vorstellen.

Bis dahin "Asante sana" - herzlichen Dank für alle Gebete und guten Wünsche, die uns auf unserer Reise begleitet haben.“

Neues aus Shokony // Herbst 2014

Den schriftlichen und mündlichen Berichten aus unserer Partnergemeinde Shokony können wir entnehmen, dass das Lehrwerkstattgebäude – wie geplant – bis Ende Oktober 2014 fertiggestellt sein wird. » mehr

2014

Mit unserer Partnergemeinde Shokony in Tansania stehen wir in regelmäßigem Austausch. Im letzten Brief vom 12. Mai 2014 schrieb Pastor Masawe, dass sie Ostern die Auferstehung Jesu Christi gefeiert und Taufen und Hochzeiten in die Gottesdienste hineingenommen haben. » mehr

Die Lehrwerkstatt

Inzwischen konnte unser derzeit größtes Projekt, der Bau einer Lehrwerkstatt für die Ausbildung verschiedener Berufe, planmäßig fortgeführt werden. » mehr

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Unser Patenkind in Brasilien

Camila kommt nach Paulo! Unser Patenkind Paulo ist erwachsen geworden und hat die Tagesstätte „Instituto Padre Cunha“ verlassen, er fällt nicht mehr in das Patenprogramm der Kindernothilfe (KNH). Wir wünschen Ihm Gottes Segen auf all seinen Wegen.

Der Kirchengemeinderat hat nach dem Ausscheiden von Paulo beschlossen, die Tagesstätte über das Patenprogramm der KNH weiter zu unterstützen, um den Kindern dort eine Zukunft zu geben. Die KNH hat uns nun aus diesem Programm Camila de Almeida Piva ans Herz gelegt.

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Wo Kirche draufsteht ...

ist auch Pastor drin! An jedem Dienstag zwischen 16.00 und 19.00 Uhr ist ein Pastor in der Citykirche St. Ansgar anwesend mehr »

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Tageslosung

26.09.2017

Du unser Gott, du großer Gott, mächtig und schrecklich, der du Bund und Treue hältst, achte nicht gering all das Elend, das uns getroffen hat.

Nehemia 9,32