Geistliches Wort
„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb 21,5)
Passender könnte die Jahreslosung für mich dieses Jahr nicht sein.
Denn für mich steht das Jahr 2026 vor allem für eins:
Für Neuanfang!
Ich habe die Zeit unzähliger WG’s hinter mir gelassen und bin neu nach Kiel in meine erste, eigene Wohnung am Südfriedhof gezogen.
Das Jahr 2026 steht für mich für den aufregenden Start in ein neues Lebenskapitel:
Das Vikariat.
Ich habe nach knapp neun Jahren das Theologiestudium abgeschlossen und darf jetzt neu einsteigen - in das Berufsleben.
Und es steht für den Aufbruch, der immer auch ein Wagnis ist in dieser Welt, die eine Werdende ist - wie wir.
Mein Name ist Jonas Möller. Ich bin am 1. April feierlich im Dom zu Ratzeburg zum Vikar ernannt worden und darf die nächsten zwei Jahre in Begleitung meiner Mentorin, Pastorin Daniela Meyer, in dieser Gemeinde meinen Dienst als angehender Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland beginnen.
Besonders dankbar bin ich darüber, dass ich bereits von so vielen Menschen in dieser Gemeinde vor, während und nach meinem Einführungsgottesdienst am 12. April in der Pauluskirche so herzlich willkommen geheißen wurde.
Ich freue mich darauf, als Vikar in den nächsten zwei Jahren, sowohl in der Gemeinde Heiligengeist als auch bis zu den Herbstferien an der Hardenbergschule und im Rahmen der klinischen Seelsorgeausbildung, ganz viel Neues dazulernen zu dürfen.
Oft wurde ich gefragt, was es mit dem ‚Vikariat‘ denn eigentlich auf sich hat?
Ich verstehe das Vikariat als Erprobungsraum für die vielfältigen Dimensionen pastoraler Wirksamkeit. Ich verstehe es als ein Sich-Ausprobieren und Sich-Einstimmen-Lassen auf das Neue: Begegnungen, Orte, Rollen und Situationen, sowie die kontinuierliche Suche nach dem, was eigentlich trägt und immer wieder aufs Neue das Herz bewegt.
Darauf möchte ich mich einlassen im festen Vertrauen auf Gott, der uns von Grund auf erneuert in Christus.
Ihr Jonas Möller



